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Longest belt dryer to Chile
STELA Laxhuber will commission their so far longest low-temperature belt dryer type 1/6200-61,5 at the company Arauco in Chile.

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Higher boiler capacity by fuel pre-drying
Södra Cell, one of the largest producers in paper manufacture based in Sweden, acquired the STELA low-temperature belt drier 1/6200-49.5. >>
Anlagen modular erweiterbar
In Süddeutschland ist die Stela-Laxhuber Trocknungstechnik GmbH ansässig (Landkreis Rottal-Inn). Sie bietet auch ein Verfahren zur Trocknung von Gärprodukten mit >>

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Bandtrockner zur Grünguttrocknung?

Bandtrockner zur Grünguttrocknung?

Alle Trocknungsgenossenschaften, die Grüngut verarbeiten haben Trommeltrockner. Alle neu investierenden Grünguttrocknungsgenossenschaften kaufen also ebenso wieder Trommeltrockner. Alle? Nicht alle. Ein kleines Dorf im Allgäu, das sich Ruderatshofen nennt widersetzt sich der vorherrschenden Meinung und geht einen anderen Weg.
Die vorhandene gasbefeuerte Trommeltrocknung ist zu klein und durch die Gasbefeuerung viel zu unwirtschaftlich geworden. Sehr schnell wurde die Entscheidung getroffen, eine neue Trocknungsanlage muss her und mit einer alternativen Beheizungsart betrieben werden. Es war also innerhalb der Futtertrocknungsgenossenschaft schnell beschlossen, ein Heizkraftwerk zu errichten, dass mit regional verfügbarer Biomasse in Form von Hackschnitzel befeuert wird. Somit kann einerseits Strom produziert und andererseits mit der „Abfall“-Wärme die neue Trocknungsanlage versorgt werden.

Es sollte in jedem Fall ein möglichst hoher Gesamtwirkungsgrad von Heizkraftwerk und Trocknungsanlage erreicht werden. Zur Nutzung der Abwärme aus dem Heizkraftwerk musste also eine Anlage installiert werden, die Niedertemperatur-Trocknungsverfahren arbeitet. Ein Trommeltrockner kann aber nur im hohen Temperaturniveau betrieben werden. Dieses Problem musste gelöst werden.

So war der nächste Schritt, sich mit STELA Laxhuber zusammenzusetzen und ein vernünftiges Konzept auszuarbeiten.

Vorweggenommen sei das Endresultat: Die Konstruktion eines 35 Meter langen Bandtrockners, der nun als Vortrockner fungiert.


Abbildung 1 Die STELA-Trocknungsanlage in Ruderatshofen

Das Stela® Laxhuber Trocknungssystem ist ein hocheffizientes und individuell anpassungsfähiges modulares Anlagensystem zur Trocknung von Produkten mit niederkalorischer Wärme.

Stela® Laxhuber als der europäische Marktführer im Bereich der Großbandtrockner hat mittlerweile Projekte bis zu einer Wasserverdampfungsleistung von 45000 kg/h realisiert.


Abbildung 2 Schema des Bandtrockners

Das frisch geschnittene Gras wird über Fördersysteme direkt dem Trockner zugeführt. Über einen Abwurftrichter und eine Verteileinrichtung wird das Trockengut auf das darunterliegende Trocknungsband aufgelegt und gleichmäßig verteilt. Der Produktteppich wird durch eine Höhenverstellung den spezifischen Trocknungsparametern des Produktes angepasst und in den Trocknertunnel eingefahren.


Abbildung 3 Das Gras wird auf dem Band gleichmäßig verteilt und getrocknet

Ein Warmluftstrom durchlüftet den Produktteppich und trocknet somit das Nassgut kontinuierlich ab. Diese Art der konvektiven Trocknung ist äußerst produktschonend, da sich das Produkt vor allem im ersten Trocknungsabschnitt nur geringfügig erwärmt. Die für den Verdampfungsvorgang erforderte Wärmemenge wird dem Warmluftstrom entzogen, welcher sich dadurch abkühlt. Die für diesen Prozess benötigte Energie kann bei dem Stela® Trocknungssystem grundsätzlich durch unterschiedlichste Heizmedien dem System zugeführt werden. Dazu zählen niederkalorische Wärmeträger, wie Luft, Rauchgase, Warmwasser und Dampf. Auch Kombinationsverfahren ein oder mehrerer Wärmeträger sind dabei denkbar.

Nachdem das auf dem Band liegende Produkt den Trocknertunnel durchfahren hat, wird es aus dem Warmluftbereich ausgeschleust und das getrocknete Gras fällt am Ende des Bandes in eine Abförderschnecke zum Weitertransport bzw. Weiterverarbeitung.

Eine Online Feuchtemessung regelt den Trocknungsvorgang, dabei kann bei unterschiedlichen Eingangsfeuchten eine konstante Ausgangsfeuchte in engen Toleranzen eingehalten werden. Ziel der Regelung ist es, den Trockner unter der Bedingung von schwankenden Parametern wie Wärmeleistung, Witterungsbedingungen, Produktfeuchte und Produktqualität auf der maximal möglichen Trocknungsleistung zu halten. Eine Nass- und Trockenreinigungsanlage reinigt das Band im Ein- und Auslauf, so dass ein störungsfreier und optimaler Dauerbetrieb gesichert wird. Durch zusätzliche Sicherheitseinrichtungen ist eine automatische Abschaltung bei Störungen oder fehlerhafter Bedienung gewährleistet. Bandlauf, Bandspannung und Ausrichtung wird kontinuierlich überwacht und bei Bedarf justiert.

Eine Besonderheit der Trocknungsanlage in Ruderatshofen liegt nun aber darin, dass die Lufttechnik aus besonders langsam laufenden aber sehr volumenstarken Ventilatoren besteht. Dies erlaubt die punktuelle Luftregelung zu den einzelnen Trocknungsphasen und damit eine Erhöhung der Trocknungsgeschwindigkeit bei gleichzeitiger Reduzierung der Schallemissionen und des elektrischen Energiebedarfs.


Abbildung 4 volumenstarke Ventilatoren sorgen für die Durchströmung des Trockners

Durch eine Vielzahl von ausgelieferten und montierten Stela® Bandtrocknungssystemen kann die Firma Laxhuber auf jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich zurückblicken und kann somit dem Kunden eine auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Anlagentechnik zur Verfügung stellen. Durch den modularen Aufbau der Trocknersysteme sind individuelle Anpassungen ohne Mehraufwand möglich.

Das Resultat in Ruderatshofen kann sich sehen lassen. Bei einer Wasserverdampfungsleistung von 8500 kg/h erhöht sich die gesamte Produktionskapazität der Ruderatshofener um fast 50%. Selbst außerhalb der Grünguttrocknungssaison kann die Anlage betrieben werden. So werden Mais und Getreide getrocknet und selbst wenn hierfür gerade keine Saison ist, beschickt man den Trockner mit Hackschnitzeln.

Für dieselbe Leistung bei einer herkömmlichen gasbefeuerten Anlage wären pro Stunde etwa 1200 Kubikmeter Gas notwendig gewesen. Umgerechnet hätte also so eine Maschine pro Tag etwa den durchschnittlichen Jahresbedarf von zehn Einfamilienhäusern verbraucht !

Man muss also manchmal auch ungewöhnliche Wege gehen, um voranzuschreiten. Bei einer Entscheidung für die Erweiterung des Betriebes nach althergebrachter Methode hätten über kurz oder lang die Betriebskosten an der Rentabilität genagt. Jetzt wird ein anderer, vernünftiger Weg eingeschlagen. Und so ganz nebenbei profitiert auch noch die Umwelt davon.....



 
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