Bei der Erstellung von Abwärmenutzungskonzepten, nicht nur für Biogas BHKW‘s, kann STELA-Laxhuber durch sein breites Know-how im Bereich der Trocknungstechnik eine Vielzahl von individuellen Lösungen anbieten. Viele Betreiber von Biogasanlagen nutzen der vorhandenen Wärme bereits zur Beheizung von privaten und öffentlichen Gebäuden. Das Problem ist jedoch, dass häufig keine Konzepte vorliegen, was man außerhalb der üblichen Heizperiode mit der überschüssigen Wärme anfangen soll.

Warmwasser-Wärmetauscher 1000 kW zur Vorwärmung der Trockner-Warmluft bei der Maistrocknung
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9 t/h Wasserverdampfungsrate: Die Rinde wird im 50 m langen Bandtrockner vorgetrocknet und der Trockengehalt von 50 auf 63 % gesteigert
© DI Johanna Schnaubelt
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Mithilfe des neuen Bandtrockners von Stela Laxhuber wird die Effizienz der bestehenden Rindenkessel-Anlage bei Mondi Frantschach gesteigert
© DI Johanna Schnaubelt
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Die Vorwärmung der Trocknungsluft konventioneller STELA Agrartrocknungsanlagen stellt eine saisonale Möglichkeit dar, Abwärme sinnvoll zu Nutzen. Sei es nun die Umrüstung einer vorhandenen Anlage oder gar der komplette Neubau – durch einfache Vorschaltung von Wärmetauschern vor den Öl- oder Gasbrenner lässt sich das Warmwasser nutzen. Eine Einsparung von fossilen Energieträgern von bis zu 100% bei der Getreidetrocknung und über 60% bei der Maistrocknung ist dabei realisierbar und stellt neben der deutlichen Betriebskostenersparnis auch einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz und zur Substitution fossiler Energieträger dar.
Zur saisonalen Einbindung der Abwärme einer Biogasanlage bei der Getreidetrocknung, erstellte die Firma STELA Laxhuber, Massing bereits vor 8 Jahren ein Pilotprojekt im Landkreis Rottal-Inn (siehe Abbildung 1). Hierbei wird die Trocknerzuluft einer Maistrocknungsanlage durch die Abwärme (ca. 1000kW) eines benachbarten Biogas BHKW vorgewärmt. Die abgegebene Wärme des Kühlkreislaufes (Warmwasservorlauf ca. 90°C) des BHKW wird über eine isolierte Erdleitung (ca. 150m) an die Frischluftansaughaube der Getreidetrocknung geführt und über einen Lamellenwärmetauscher an die angesaugte Frischluft abgegeben. Die so vorgewärmte Prozessluft wird über konventionelle Lufterhitzer geführt, die über Öl-Gebläsebrenner beheizt werden. Durch die Vorwärmung der Prozessluft werden in diesem konkreten Fall bis zu 25% fossiler Energieträger in der Trocknungssaison ersetzt.

Mobiler Maistrockner vom Typ MUF mit 1.200-kW-Abwärmenutzung aus einer Biogasanlage |
9 t/h Wasserverdampfungsrate: Die Rinde wird im 50 m langen Bandtrockner vorgetrocknet und der Trockengehalt von 50 auf 63 % gesteigert
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Der Kunde hat auf seinem Betrieb eine komplette Siloanlage errichtet. Der dazugehörige STELA-Trockner ist mit einer Gasbeheizung ausgerüstet und nützt aber auch hier zur Vorwärmung der Trocknungsluft die Abwärme der benachbarten Biogasanlage. Die vorhandenen 400 kW mit einer Vorlauftemperatur von 80°C werden vollständig im Trockner verwendet. Durch diese Maßnahme spart sich der Kunde in einer durchschnittlichen Trocknungskampagne von 6 Wochen etwa 40.000 m³ an Gas – nicht nur gut für die Umwelt sondern schlicht und einfach bares Geld!


Lufterhitzer mit Warmwasser-Vorwärmung und Biogasbrenner
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„Das Projektziel wurde bereits erreicht“, informieren die Projekleiter Günther Leitner und Stefan Raffalt (v. li.) in St. Gertraud vor dem Bandtrockner
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Dass sich dies nicht nur mit Durchlauftrocknern realisieren lässt sondern sogar mit Satz-Umlauftrocknern zeigt Abbildung 3. Der Kunde betreibt in Ostdeutschland auf mehreren Standorten insgesamt 10 STELA-Umlauftrockner Typ MUF. Am einigen Standorten, an denen er auch im großen Stil in Biogas investiert hat, nutzt er die Abwärme zur Beheizung der Umlauftrockner. Die Notkühler der Anlage laufen während der Erntesaison lediglich während der Befüllung und Entleerung der Trockner. Es geht aber auch ohne den Umweg der Nutzung des Warmwassers. Insbesondere an Standorten, an denen z.B. mehr Biogas produziert wird als mit den vorhandenen Motoren genutzt wird, bietet es sich an, mittels Zweistoff-Gebläsebrennern direkt mit Biogas den Trockner zu beheizen. Mittlerweile ist die Entwicklung der Brenntechnolgien bei den Herstellern von Gebläsebrennern soweit gereift, dass problemlos das Biogas zur Feuerung verwendet werden kann. Es gibt lediglich die Notwendigkeit, dass das Gas vor der Verbrennung getrocknet wird und der Methangehalt einen Mindestwert von ca 50% aufweist. Die Gasarmaturen werden entsprechend dimensioniert um die durch den geringeren Heizwert von Biogas notwendige große Gasmenge verwenden zu können. Der Kunde nutzt hier in diesem Fall bis max. 600 kW mit einer Vorlauftemperatur von 75°C zur Vorwärmung und die restliche Energie zur Aufheizung auf 120°C Trocknungstemperatur für Mais kommt ebenso aus der Biogasanlage.