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90 Jahre Jubiläum
Von der Garage zum industriellen Großbetrieb Stela Laxhuber feiert das 90-jährige Jubiläum. Das Unternehmen aus Massing/DE hat sich auf die >>
Von der Garage aus den Weltmarkt erobert
Stela Trocknungstechnik feiert 90-jähriges Firmenbestehen − Ehrengäste würdigen Erfolgsgeschichte der Unternehmerfamilie Laxhuber.



Hochrangige Ehrengäste kamen zu >>
90-years anniversary
We were delighted to welcome so many guests at our anniversary celebration - our customers in the industrial and agricultural >>

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Holzkurier: „Trends richtig erkannt.“

Holzkurier: „Trends richtig erkannt.“

In der aktuellen Ausgabe von Holzkurier wurde ein Artikel über unsere Neuentwicklungen im Bereich der energetischen Optimierung bei der Sägespänetrocknung mit niederkalorischen Wärme veröffentlicht. Die Erfahrung beim Ausrüsten der über 50 Pelletproduktionen sind in die Neuentwicklung eingeflossen. Der Energiebedarf konnte deutlich gesenkt werden – elektrischer Energieverbrauch von 15kWh/t Wasserverdampfung wurde bereits in den real produzierenden Anlagen erreicht.
Das Trocknungssystem von Stela Laxhuber, Massing/DE, ist ein effizientes und individuell anpassungsfähiges modulares Anlagensystem zur Trocknung von Holzspänen mit niederkalorischer Wärme. Durch die Trocknung steigert sich der Heizwert. „Dadurch werden ideale Rahmenbedingungen für die Weiterverarbeitung von Sägespänen zu Pellets geschaffen“, informiert Geschäftsführer DI Thomas Laxhuber. Das Unternehmen hat mittlerweile Projekte mit einer Wasserdampfleistung bis zu 45.000 kg/h realisiert. Sägespäne, die bei der Holzverarbeitung anfallen, werden über Fördersysteme direkt zum Trockner geführt. Über eine Verteileinrichtung und einen Abwurftrichter wird das Trockengut auf das darunterliegende Trocknungsband aufgelegt und gleichmäßig verteilt.


Multi-Vent-System sorgt für Gleichmässigkeit beim Trocknungssystem

Produktschonende Trocknung
Der Teppich aus Sägespänen wird durch einen Warmluftstrom durchlüftet, somit trocknet das Nassgut kontinuierlich ab. „Diese Art der konvektiven Trocknung ist äußerst schonend, da sich das Produkt vor allem im ersten Trocknungsabschnitt nur geringfügig erwärmt“, erklärt Laxhuber. Die für den Verdampfungsvorgang erforderliche Wärmeenergie wird dem Warmluftstrom entzogen, der sich dadurch abkühlt. Die Energie, die für diesen Prozess benötigt wird, kann beim Stela-Trocknungssystem durch unterschiedliche Heizmedien zugeführt werden. Dazu zählen vor allem auch niederkalorische Wärmeträger wie Warmwasser und Dampf. Nachdem das auf dem Band liegende Produkt den Trocknertunnel durchfahren hat, wird es aus dem Warmluftbereich ausgeschleust. Die getrockneten Späne und Hackschnitzel fallen am Ende des Bandes in eine Förderschnecke zum Abtransport oder zur Weiterverarbeitung.


15 kWh/t elektrischer Energiebedarf hat Stela Laxhuber erreicht

Konstante Ausgangsfeuchte
Eine Online-Feuchtemessung regelt den Trocknungstransport. Trotz unterschiedlichen Eingangsfeuchten kann eine konstante Ausgangsfeuchte in engen Toleranzen eingehalten werden. „Ziel der Regelung ist, den Trockner unter der Bedingung von schwankenden Parametern wie Wärmeleistung, Witterungsbedingungen, Produktfeuchte und Qualität auf der maximal möglichen Trocknungsleistung zu halten“, erläutert Laxhuber. „Eine Nass- und Trocken-Reinigungsanlage säubert das Band im Ein- und Auslauf. Ein störungsfreier Dauerbetrieb ist gesichert.“
Die gesamte Lufttechnik wurde überarbeitet. „Wir können mit Recht behaupten, dass wir mittlerweile die vierte Generation Spänetrockner entwickelt haben“, freut sich Laxhuber. Die neu eingeführte Multi-Vent-Technologie wurde durch besonders langsam laufende, aber volumenstarke Ventilatoren ergänzt. Aus diesem Grund ist eine punktuelle Luftregelung zu den einzelnen Trocknungsphasen möglich. Dies erlaubt eine Erhöhung der Trocknungsgeschwindigkeit bei gleichzeitiger Reduzierung der Schallemissionen und des elektrischen Energie.

Optimierung der Luftverteilung
Stela Laxhuber hat durch die Ausrüstung von bisher über 50 Pelletsproduktionen weltweit viel Erfahrung im Bereich der Spänetrocknung gesammelt. Obwohl die Kunden technisch ausgereifte Maschinen erhalten, steht die Entwicklung nicht still. Das Augenmerk wird dabei auf eine noch weiter optimierte Luftverteilung gelegt, wird erklärt.
„Man muss in die richtige Richtung entwickeln und die wirklichen Probleme der Kunden erkennen. Es macht verfahrenstechnisch keinen Sinn, beispielsweise immer weiter in die Trocknerbreite zu gehen, wenn dafür eine ungeeignete Qualität und Dauerbeständigkeit des Bandes in Kauf genommen werden“, erklärt Laxhuber. „Aber mehr noch ist auf die gleichmäßige Luftverteilung zu achten. Das zukünftige Ziel heißt nicht größer, höher und mehr. Ganz im Gegenteil: Weniger Energieverbrauch, weniger Trocknungszeit, weniger Varianz und damit optimale Kapazitätsausnutzung und ein punktgenaues Trocknungsergebnis sind die Anforderungen an eine Trocknung und somit die Ansprüche an uns als Entwickler“, führt Laxhuber weiter aus.
„Stela hat elektrische Energieverbräuche von 15 kWh/t Wasserverdampfung bereits heute erreicht – nicht nur auf dem Papier sondern in real produzierenden Anlagen. Wenn man bedenkt, dass der Stromverbrauch bislang einer der größten Kostenfaktoren einer Pelletsproduktion ist, ist dies ein beachtliches Ergebnis“, ist Laxhuber überzeugt.

Holzkurier 40   01.10.2009

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